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Ausflugstipps

 

 
 

Erzgebirgische Autoroute

 

Die erste Autoroute im mittleren Teil des Erzgebirges wurde der Öffentlichkeit im Jahre 1999 zugänglich gemacht. Sie ist 92 Kilometer lang und führt die Besucher auf der markierten Strecke durch Städtchen und Dörfer, die mit einer gemeinsamen Vergangenheit verbindet. Die Wanderung beginnen Sie in der Vorgebirgsstadt Litvínov, Sie können das Schloß Jezeří (Eisenberg) besuchen, das Naturschutzgebiet Jezerka, die älteste Siedlung im Erzgebirge Boleboř, verschiedene Gebirgsgemeinden mit ihren historischen und Naturbesonderheiten. Die Strecke führt Sie wieder von der anderen Seite nach Litvínov. Die Strecke bildet einen geschlossenen Kreis, so können Sie Ihren Weg auf jeder beliebigen Stelle beginnen.

 

 

Flößkanal Fláje

 

Plavební kanálDer Flößkanal wurde in den Jahren 1624 bis 1629 gebaut und führte von Fláje nach Clausnitz auf der sächsischen Seite des Erzgebirges. Bei seinem Aufbau, der fünf Jahre dauerte, musste ein Höhenunterschied von 150 Meter überwunden werden. Die Kanallänge betrug fast 20 Kilometer. Der Kanal begann in der Nähe der heutigen Flaje-Talsperre und führte über Český Jiřetín auf das sächsische Gebiet und in der Gemeinde Clausnitz mündete er in die Freiberger Mulde. Das letzte Holzflößen geschah im Jahre 1872. Zehn Jahre später wurde das Wasser aus dem Flößkanal als Maschinenantrieb in der neuen Kartonfabrik in Český Jiřetín genutzt. Zum Kanal gehört auch ein Kunstwasserfall. Seine Aufgabe war es, den Flößkanal zu entwässern, wenn der Wasserspiegel durch Sturmregen oder Verstauung des Kanals durch das geflößte Holz oder Bodenneinsturz zu hoch geworden war. Das Wasser,fällt hier aus einer Höhe von 70 m in die Flöha (Flájský potok)

 

Stausee Fláje

 

FlájeUnweit von dem Gebirgsdorf Český Jiřetín, etwa 23 km von Litvínov entfernt, erstreckt sich der Stausee Fláje. Er wurde in den Jahren 1954 – 1963 als Trinkwasserspeicher erbaut. Der Staudamm ist 47,5 m hoch, 459 m lang, die Krone ist 8 m breit. Interessant ist die hohe Kvalität des Wassers, die erstklassig in der Tschechischen Republik ist. Die Krone des Bauwerkes ist für die Fußgänger und Radfahrer zugänglich. In der Nähe befindet sich der Flößkanal Flaje aus der Mitte des 17. Jhs.

 

 

 

Schloss Jezeří (Seeberg)

 

JezeříDiese bedeutsame erzgebirgische Dominante ragt auf dem Felsenvorsprung über der Gemeinde Černice hervor. Die einstige mittelalterliche Burg wurde 1365 von den Herren von Rvenice gegründet, von dem Geschlecht Hochhauser zum Rennaissanceschloss umgebaut und nahc der Schlacht auf dem Weißen Berge konfisziert und 1623 an das Adelsgeschlaech von Lobkowitz verkauft. Nach einem umfangreichen Feuerbrand erlebte das Schloss den ersten Barockumbau. Die heutige Barockgestaltung bekam das Schloß nach dem zweiten Brand imm Jahre 1713.  Der neue Schlossbau wurde im Stil des Hochbarocks mit einem H-Grundriss gebaut. Zu den Besonderheiten der Innenräume gehören die Räume „piana nobile“, der Speisesaal, der kleine und der große Salon und vor allem der große ovale Saal, der 1802 zum Schlosstheater ausgebaut wurde. Zu Zeiten der Lobkowitzer herrschte war das Schloss das Zentrum eines reichen kulturellen und musikalischen Lebens. Nicht selten waren hier bekannte Persönlichkeiten der damaligen Kulturwelt (Johann Wolfgang von Goethe und Ludwig van Beethoven) zu Gast. Zu der Schlossanlage gehörte ein einmaliges Arboretum mit vielen Esotischen Baumarten, das jedoch dem Kohleabbau in der unmittelbaren Nähe zum Opfer  fiel. Zur Zeit erlebt das Schloss eine umfassende Renovierung und für die Öffentlichkeit ist ein Teil der Innenräume im nördlichen Flügel zugänglich. In der Saison finden hier diverse Kultur-, Gesellschafts- und Musikveranstaltungen statt.

 

Kirche des Hl. Johannes des Täufers

 

Die aus Holz gebaute Kirche des Hl. Johannes des Täufers aus der Mitte des 16. Jahrhunderts wurde in den 70-er Jahren des 20. Jahrhunderts aus der Gemeinde Fláje, die wegen der Talsperre überflutet wurde, in die Gemeinde Český Jiřetín umgesetzt. Sie gehört zu den wertvollsten hölzernen sakralen Volksdenkmälern in unserem Staat. Das reizvolle Volkdenkmal wurde im Jahre 1995 restauriert und ein Jahr später eingeweiht. Im Jahre 1999 wurde in den Kirchenturm eine Glocke installiert und feierlich eingeweiht (diese Glocke hing ursprünglich in der Kirche in Klíny). Die Hl.Johannes-Täufer-Kirche wurde der breiten Öffentlichkeit und auch den Gläubigen zugänglich gemacht.

 

Hora Svaté Kateřiny

 

Hora Sv. KateřinyDas Gebirgsdorf Hora Svaté Kateřiny ist etwa 15 km von Litvínov entfernt. Es entstand in der Nähe der Silber- und Kupferfundgruben. Im Ort befindet sich die barocke St.Katharina-Kirche. Interessant ist der sechzehn Meter Hohe Aussichtsturm aus dem Jahre 1902 und der Nikolai-Stollen (Mikulášská štola). Die Wiederauffahrarbeiten im Stollet wurden im Oktober 2001 begonnen. Es wurden vorläufige Mess- und Erfassungsarbeiten an den Stellen durchgeführt, die als mögliche Lagerstelle für das legendäre Bernsteinzimmer, bzw. etliche Dokumente des Dritten Reiches in Frage kämen. Der Lehrpfad „Flájská hornatina“ (Flöha-Bergland) beginnt in der Nähe des Grenzübergangs zu Deutschland, führt der Strecke der Erzgebirgsmagistrale entlang und endet am Grenübergang in Český Jiřetín. An 23 km langer Strecke begegnet man 13 Infotafeln, die über die Geologie, Tektonik, Forstwirtschaft, Fauna und Flora sowie den Fláje-Stausee unterrichten.

 

Lehrpfad „Tesařova cesta“ – in Šumný důl  (Rauschenbachtal)

 

Der Lehrpfad „Tesařova cesta“ – in Šumný důl wurde von den Stadtgemeinden Litvínov und Meziboří angelegt. Auf 12,5 km langer Wanderstrecke sind 17 Standorte und 8 Raststätten. Der Weg dient vor allem zur Erholung der heimischen Bewohner, den Besuchernn bietet er Grundinformationen über das Erzgebirge und den jeweiligen Standort. Sie ist für Wanderungen und Radtouren im Sommer sowie zum Langlauf im Winter geeignet. Die ganze Route kann auch  zum Jogging genutzt werden. Die Raststätten in der Nähe der besiedelten Teile sind angenehme Ziele für Mütter mit Kindern oder aktive Senioren, die die reizvolle Landschaft und Ruhe zu schätzen wissen. Eine gedruckte Wegbeschreibung ist bei INTUS zu erhalten.

 
Verantwortlich: Městský úřad Litvínov
Enstanden / aktualisiert: 15.9.2008 / 15.9.2008

Kontext

Plazierung: Dokumentendateien > Ausflugstipps
 

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